Eine Stunde lang boten die Ostler in Grafenwöhr richtig guten Fußball. Doch mit der gelb-roten Karte gegen SV-Kapitän Robert Schäffler ging unverständlicherweise jegliche Ordnung der Meierelf und folglich auch das Spiel verloren. Nach dieser durchaus vermeidbaren Niederlage geht es für den FC Weiden-Ost nun endgültig auf Abschiedstour in der Bezirksliga. Den Anfang macht man dabei am 1. Mai zu Hause gegen keinen geringeren als den frischgebackenen Meister aus Schwarzenfeld. Die Mannschaft von Gästetrainer Adi Götz konnte am Samstag mit einem 6:0-Heimerfolg gegen den 1. FC Rötz alles klar machen. Die Meisterschaft ist sicher mehr als verdient, den wer 24 Spiele in Folge nicht verliert und 22 Partien davon auch noch gewinnt, der steht völlig zurecht da oben. Auch wenn am Wochenende die Sektkorken geknallt haben und das ein oder andere Bier bei den FC-Spielern geflossen ist, werden die Schwarzenfelder ab dieser Woche bereits wieder am nächsten Erfolgserlebnis arbeiten. Denn am 2. Juni geht es im Relegationsspiel in Kareth um den Aufstieg in die Landesliga. Deshalb erwartet man im Weidner Osten eine weiterhin hochkonzentrierte und erfolgshungrige Meisterelf. Nur Spalier stehen möchte man beim FC Ost aber nicht. Zwar wird man vor der Begegnung ordentlich gratulieren, aber auf dem Platz wird man dann sicherlich versuchen alles in die Waagschale zu werfen, um dem Gegner ordentlich Paroli zu bieten. Außerdem gibt es keine schöneren Spiele, als sich gegen einen Meister zu beweisen. Die Spieler von Marcus und Sefan Meier sollten sich deshalb ein bißchen an das Hinspiel erinnern. Setzt man den Gegner unter Druck ist auch dieser hinten anfällig. Gepaart mit diszipliniertem Auftreten wird es sicher kein leichtes Spiel für die Schwarzenfelder werden. Auch wenn man Gästekapitän Christian Zechmann besondere Aufmerksamkeit schenken sollte, wird man sich noch einmal überlegen müssen, ob es nicht sinnvoller ist, gegen diesen im Kollektiv zu verteidigen. Personell hat sich bei den Ostlern im Vergleich zum Spiel gegen Grafenwöhr nicht viel geändert, so dass auch wieder einige A-Junioren mit von der Partie sein werden.